E-Commerce und Digitalisierung boomen

E-Commerce und Digitalisierung boomen

Kaum eine andere Branche ist so sehr im Wachstum wie der E-Commerce. Weltweit soll der Gesamtumsatz im Jahr 2019 3,22 Billiarden Euro betragen und das bei stark wachsender Tendenz. Doch nicht nur das Einkaufen in der virtuellen Welt wird immer beliebter. Die Digitalisierung hat in den letzten beiden Jahrzehnten auch das Freizeitverhalten signifikant verändert.

 

Online Glückspiel im Wachstum begriffen

Einer der Gründe, warum Online Glückspiele boomen ist sicherlich, dass in den USA seit 2018 Sportwetten legalisiert wurden. Aufgrund einer Entscheidung des Supreme Court obliegt es nun den einzelnen Bundesstaaten, wie sie die Branche regeln. Zu diesem Entschluss ist es durch Druck des Bundesstaates New Jersey gekommen: Hier befindet sich mit Atlantic City die nach Las Vegas zweitgrößte Spielmetropole des Landes. Vor der Entscheidung durch den Supreme Court durfte man in Las Vegas legal wetten, in Atlantic City jedoch nicht. Klicken Sie hier, wenn Sie nun selbst Lust auf ein Spiel bekommen haben. Ein Grund dafür, warum sich immer mehr Menschen in online Casinos registrieren ist auch, dass das Vertrauen in den Datenschutz gestiegen ist. Die Sicherheitsmaßnahmen bei Ein- und Auszahlungen wurden verschärft und ist das Geld der Kunden sicher verwahrt.

 

E-Commerce und Digitalisierung boomen

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Aktuelle Zahlen aus Österreich belegen Boom bei Online Games

Eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Margektagent.com und der Kreativagentur Kobza And The Hungry Eyes (KTHE) präsentierte kürzlich den „Austrian Generation Tech Report 2019“. Unter „Generation Tech“ versteht man die junge Generation von 15 bis 19 Jahren, die mit Smartphones und Neuen Medien aufgewachsen sind. Im Rahmen der Studie wurden rund 2.000 Menschen von 15 bis 49 Jahren befragt, die häufig in der virtuellen Welt unterwegs sind. Elf Prozent waren zum Befragungszeitpunkt zwischen 15 und 19 Jahre alt.

 

Bei den Jugendlichen gaben 42 Prozent an, für ihre Freizeitgestaltung häufig den PC; Laptop oder das Smartphone zu nutzen. Bei den über 40-jährigen waren es immerhin 18 Prozent. 45 Prozent der Generation Tech spielen einmal wöchentlich oder sogar öfter Computerspiele, fast zwei Drittel sehen über interaktive Plattformen anderen Spielern zu.

 

Spannende Details verrät eine weitere Studie, die für den Österreichischen Verband für Unterhaltungssoftware erstellt wurde. Sie ergibt, dass 5,3 Millionen Österreich zumindest zeitweise Videospiele nutzen. Das sind um rund 500.000 mehr als noch vor zwei Jahren. 62 Prozent aller Österreicher, die zu Hause einen Internetanschluss haben, spielen mehrmals pro Monat, ein Drittel davon sogar täglich. Dabei nutzen sie sowohl PCs als auch Konsolen, Tablets oder das Smartphone. Eine Steigerung gab es auch bei der wöchentlichen Spieldauer: 2017 waren es 10,3 Stunden, laut der aktuellen Befragung sind es bereits 11,5 Stunden.   Besonders häufig spielen Kinder und Jugendliche von 10 bis 15 Jahren. Sie verwenden mehr als 16 Stunden für ihre Leidenschaft. Interessant ist auch, dass es den größten Zuwachs im Vergleich zu 2017 in der Gruppe der 30 bis 39-jährigen gab. 74 Prozent dieser Personengruppe gab an, häufig zu spielen (2017 waren es nur 68 Prozent).

 

Auch der E-Commerce floriert

Besonders gerne kaufen Österreicher Bekleidung und Textilien in der virtuellen Welt ein. Danach folgen Elektrogeräte sowie Bücher und Zeitschriften. Im Jahr 2017 haben Österreicher insgesamt 7 Milliarden Euro für Online Shopping aus und das bei stark steigender Tendenz. Weltweit soll sich der Gesamtumsatz bis zum Jahr 2022 auf 5,91 Billionen Euro steigern. Der Marktriese Amazon schneidet kräftig mit, es gibt jedoch auch kleinere länderspezifische Händler, die sich über satte Unternehmenszuwächse freuen. Zögerlich zeigt man sich im Österreich noch, was den online Einkauf von Lebensmitteln betrifft. Zwar wächst auch diese Branche, allerdings kaufen die meisten noch lieber im stationären Handel ein. In China hingegen boomt der Markt schon jetzt, hier werden im aktuell 19,4 Millionen Euro umgesetzt. (Illustration: Pixabay.com/Public Domain)

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