Die neue Superzoomkamera im ersten Test 2012: Review der Canon Powershot SX160 IS

Die PowerShot SX 160 IS ist die Neuauflage der günstigen Superzoom-Kameras von Canon und tritt mit einem Schnäppchen-Preis von rund 180 Euro an, wieder viele Fans zu finden. Wir haben diese Digicam in einem umfangreichen Test überprüft und bringen hier unseren Praxis-Review.

Endlich ist sie da: Die neue Schnäppchen-Superzoomkamera von Canon, die als PowerShot SX 160 IS firmiert. Sie ist seit September 2012 lieferbar und kostet (zum Beispiel bei Amazon.de) rund 180 Euro.

Für diesen kleinen Betrag bekommt man eine rundum sehr gut ausgestattete Kamera, die im Gegensatz zu ihren Vorgängern (also etwa der SX 150 IS oder der enorm gefragten SX 130 IS) vor allem durch einen stärkeren Zoombereich auffällt: Dieser reicht jetzt – umgerechnet auf das Kleinbild-Format – von 28 bis 448 mm, in der Vergangenheit waren dies nur 336 mm. Damit kann man auch sehr weit entfernte Objekte oder Personen wirklich nah heranholen. Damit dieses auch ohne Verwackelung gelingt, gibt es weiterhin einen optischen Bildstabilisator. Er sorgt dafür, dass man bei schlechteren Lichtverhältnissen oder Motiven mit großer Distanz auch wirklich scharfe Ergebnisse auf die Speicherkarte bekommt.

Lesen Sie unseren ausführlichen Testbericht der Canon PowerShot SX 160 IS Digitalkamera

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Der Überblick zur Canon PowerShot SX 160 IS Digitalkamera:

Dieses Modell besitzt grundsätzlich die selben Funktionen, die man bereits von der SX 150 IS kennt, wurde aber in Summe an allen Ecken und Enden etwas aufgepeppt.

Neben einem stärkeren Zoom gibt es auch einen neuen 16-Megapixel-CCD-Sensor und einen schnelleren Autofokus.

Nach wie vor werden AA-Akkus (bzw. Mignon-Batterien) zur Stromversorgung verwendet, was für viele Besitzer ein wichtiger Pluspunkt ist: Gerade wer selten fotografiert, kann getrost Batterien in der Kamera lassen und braucht sich nicht darum zu kümmern, dass diese geladen sind.

Die neue PowerShot SX 160 IS ist insgesamt etwas geschrumpft und wurde auch leichter. Dazu erhielt das Gehäuse ein neues Design und die Bedienknöpfe wurden besser angeordnet und sind „im Blindflug“ leichter zu treffen. Durch die angenehme Größe liegt die Canon auch gut in der Hand, allerdings passt sie nicht mehr in eine Hosentasche und ist eher für die Jacke geeignet.

Hier ein kurzer Videorewiew unserer Redaktion, in der wir Ihnen die Canon PowerShot SX 160 IS näher vorstellen möchten:

Für wen ist die PowerShot SX 160 IS ideal?

Dieses Modell richtet sich vor allem an preisbewusste Käufer, ist aber trotzdem in den Funktionen nicht abgespeckt. Im Gegensatz den sonst üblichen günstigen Schnappschuss-Knipse (wie der von unserer Redaktion getesteten Canon PowerShot A4000 IS) kann man hier – ähnlich wie bei einer ambitionierten Bridgekamera oder einer Spiegelreflex – etliche manuelle Einstellungen vornehmen. Dazu gehört beispielsweise die Auswahl der Blende oder der Verschlusszeit. Wer sich auf die Automatik verlassen will, kann dies aber auch tun, denn sie wählt aus mehr als 30 gespeicherten Situationen die passende aus und schafft so nahezu immer ein perfektes Foto. Damit verhält sich die SX 160 IS, wie man es von einer „Point-and-shoot“-Kamera erwartet.

Die Hauptunterschiede zwischen der SX 160 IS und der Vorgängerin SX 150 IS:

1. Rechnerisch höhere Auflösung: Waren es bisher 14 Megapixel, kommen nun 16 Millionen Bildpunkte auf dem gleich großen (1/2,3″-)CCD-Sensor zum Einsatz. Ein Punkt der in der Praxis keine wirkliche Verbesserung bringt und eher für die Vermarktung der Kamera von Vorteil ist.

2. Stärkerer optischer Zoom: Jetzt gibt es eine 16-fache optische Vergrößerung gegenüber einer früher 12-fachen. Das ist in gewissen Situationen durchaus spürbar. Leider fehlt es immer noch am einem Plus in Sachen Weitwinkel.

3. Höhere Fokus-Geschwindigkeit: Zwar ist die Serienbildfunktion leider nicht schneller geworden, doch das Scharfstellen ist einen tick früher erledigt. Canon spricht von einer Verbesserung um immerhin 25 Prozent …

4. Geringere Abmessungen: Die Designer haben dieses Modell etwas eckiger werden lassen und in Verbindung mit dem reduzierten Gewicht macht es inzwischen eine durchaus gute Figur.

5. Reduzierte Video-Framerate: Während die SX 150 IS noch 30 Vollbilder pro Sekunde aufnahm, sind es bei der SX 160 IS nur noch 25 Bilder. Das entspricht aber der üblichen Rate bei unserem Fernsehen und wird in der Realität kaum einen Unterschied zur Vorgängerin bemerkbar machen.

Keine Veränderungen gegenüber der SX 150 IS gibt es bei der Verwendung von herkömmlichen Akkus bzw. Batterien, dem 3″-Zoll-Display sowie der Videoqualität (maximal 720p, also „HD-ready“).

Unser Fazit: Nach dem Test der SX 160 IS können wir getrost eine KAUFEMPEHLUNG aussprechen, denn die Kamera ist jetzt in Summe in praktisch allen Belangen besser als die Vorgängerin. Außerdem wird sie sogar von Anfang an etwas günstiger angeboten, was sicherlich wichtig für die Kaufentscheidung ist. Der Preis von rund 180 Euro (zum Beispiel bei Amazon.de) ist mehr als fair und zeigt, dass auch Markengeräte nicht viel kosten müssen. Das modernere Gehäuse mit den besser angeordneten Buttons (der Videoknopf ist dankenswerter Weise nach oben gewandert!) und die schlankere Ausführung sind zwar neben dem stärkeren Zoom-Objektiv positive Begleiterscheinungen, Canon hat einfach vieles richtig gemacht und den Bestseller runderneuert. Der 16-Megapixel-Sensor ist dagegen nicht das Hauptargument für dieses Schnäppchen, denn selbst 12 Megapixel – wie bei der SX 130 IS – wären eigentlich für den Einsatzzweck ausreichend.

Eine Alternative zur Canon PowerShot SX 160 IS:

Wer eine höhere Serienbildgeschwindigkeit und noch mehr Zoom benötigt, dem sei die BenQ DC GH700 (praktisch baugleich mit der Praktica Luxmedia 16-Z21C) ans Herz gelegt: Sie hat einen 21-fach Weitwinkel-Zoom, knipst rund 10 Fotos pro Sekunde und nimmt sogar in Full-HD mit 60 Full-Frames auf. Die Bildqualität ist ähnlich gut wie bei der SX 160 IS, doch fehlen im Vergleich die umfangreicheren manuellen Einstellmöglichkeiten und das Benutzerinterface fiel recht spartanisch aus. Auch der Fokus ist nicht ganz so treffsicher wie bei Canon, außerdem ist das Gehäuse deutlich größer. Da man dafür aber nur rund 200 Euro bezahlen muss, kann man dieses Modell (erhältlich bei Amazon.de) ebenfalls in Betracht ziehen und wird damit schöne Fotos und ansprechende Videos erhalten.

Unser Tipp: Jede Menge Testfotos und den Vergleich mit der Casio Exilim EX ZR-300 sowie der Bridgekamera BenQ GH700 finden Sie auf unserem Schwesterportal nurido.de, wo es auch viele weitere Digicam-Reviews gibt. Außerdem können Sie einen praktischen Ratgeber für den Kamerakauf auf dem Fachportal Digicam-Test.at nachlesen. Außerdem informiert unser Elektronik-Special hier auf pressemeldungen.at über die neuesten Trends und Themen bei Kameras, Handys & weiteren Technik-Produkten.

2 Comments

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