Eurovision Song Contest Gewinner – Die Sieger-Liste des “Grand Prix”

Sie suchen die komplette Liste der Eurovision Song Contest Gewinner? Hier gibt es die chronologische Aufzählung der Sieger des "Grand Prix" plus jede Menge Infos zum großen TV-Event, das immer noch jedes Jahr für enorme Zuschauerzahlen auf dem ganzen Kontinent sorgt.

Inzwischen ist der europäische Wettstreit der populären Musik kein langweiliger Aufmarsch von Schlagerfuzzis, sondern eine bombastische Pop- und Rockshow, mit der einen oder anderen folkloristischen Einlage. Und während sich jedes Siegerland möglichst perfekt in Szene setzen will, rittern alljährlich neue Talente um den ersten Platz beim Eurovision Song Contest. Dieser wird seit 1956 abgehalten und erreicht stets viele Millionen Zuschauer.

Im Jahr 2013 findet der – in unseren Breiten nach wie vor gerne “Grand Prix” genannte Wettstreit – in Malmö statt und wieder ist mit einer bombastischen Show zu rechnen. Allerdings sollte man die Erwartungen etwas herunterschrauben, denn die Schweden haben bereits im Vorfeld angekündigt, dass sie für die Veranstaltung bei weitem nicht so viel Geld ausgeben wollen, wie im Jahr davor, wo das reiche Aserbaidschan die Chance wirksam nutzte, international möglichst positiv aufzufallen.

Wer ist im Finale?
Grundsätzlich sind folgende fünf Länder nicht in der Vorausscheidung dabei, denn sie haben ein fixes Starterticket: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien. Dann ist jeweils auch der Gastgeber für die Endrunde qualifiziert (also 2013 Schweden) und die restlichen rund 20 Länder müssen sich dann an zwei Abenden ihren Startplatz erkämpfen.

Die 58. Ausgabe des Song Contest geht am 14., 16. und 18. Mai 2013 über die Bühne der ansonsten hauptsächlich von der Malmö Redhawks-Eishockeymannschaft verwendeten Multifunktionshalle, wobei diese – je nach Verwendungszweck – über 15.000 Besucher fassen kann und über eine gute Infrastruktur verfügt. Technisch ist neben der EBU vor allem das SVT (die werbefreie, öffentlich-rechtliche TV-Anstalt im Land) für die Abwicklung der insgesamt drei Live-Shows verantwortlich. Erwähnenswert ist übrigens, dass der Sender – der mit vollem Namen “Sveriges Television AB” heißt, nicht nur viele ausländische Filme in Originalfassung mit Untertiteln zeigt, wie das in Skandinavien üblich ist, sondern hier noch ein Testbild ausgestrahlt wird. Denn es gibt im Programm – abgesehen vom eigenen Nachrichtenkanal – kein 24-Stunden-Programm und somit noch den legendären “Sendeschluss”!

Für Österreich geht Mitte Mai 2013 die Schülerin Natália Kelly an den Start, die Schweiz schickt die in Takasa umbenante Heilsarmee und Deutschland setzt auf Cascada, während die Brite mit der alternden Rockröhre Bonnie Tyler punkten wollen. Der Song Contest wird also garantiert interessant.

2012 fand dieser – nach dem Sieg von Ell & Nikki – in Aserbaidschan statt und als Siegerin ging die bereits im Vorfeld favorisierte Loreen hervor. Ihr Hit “Euophoria” übertrumpfte die Konkurrenz und zeigte sich als wohltuende Alternative zum Brachialsound der Trackshittaz, die Österreich möglichst erfolgreich vertreten sollten.

SongContest
Unser Tipp: Die Titel zum Song Contest gibt es bei Amazon als CD und MP3-Download!

Gerade auch 2011 war der Eurovision Song Contest ein spannender Musikwettbewerb, der sich deutlich vom früher angestaubten “Grand Prix de la Chanson” der letzten Jahrzehnte unterscheiden konnte. Von Titelverteidigerin Lena bis zu Jedward gab es eine breite Palette an Musikern, die in Düsseldorf antreten konnten. Österreich hatte sich mit Nadine Beiler große Hoffnungen gemacht, schaffte aber trotz einer perfekt gesungenen Ballade nur den 18. Rang und blieb damit weit hinter den Erwartungen.

Hintergründe zum Song Contest:
Zwischenzeitlich hat sich das quer über den Kontinent übertragene Event zu einem echten Kräftemessen in der Popmusik entwickelt. Teilnahmeberechtigt sind die Länder der Europäischen Rundfunkunion, darunter zahlreiche öffentlich-rechtliche Sender, die sonst über die EBU Nachrichtenmaterial austauschen. Neben den diversen bekannten TV-Anstalten Europas ist traditionell auch Israel mit im Rennen beim Song Contest.

Einen guten Rückblick auf die vergangenen Bewerbe kann man über die offizielle Website www.eurovision.tv bekommen, außerdem gibt es bei Amazon.de & .at sämtliche Songs als CD, MP3 sowie als DVD und Blu-ray inklusive Vorhörmöglichkeit.

Großes Special bei Google: Auch der größte Suchmaschinenanbieter setzt auf den Song Contest und hat eigene Song Contest-Seiten ins Netz gestellt. Infos dazu direkt bei Google.de!

Wer die Teilnehmer-Videos plus viele weitere Clips ansehen möchte, wird im offiziellen Channel bei YouTube fündig.

Hier der sensationelle Siegertitel von Loreen, mit dem sie in Baku punkten konnte und damit den begehrten Sieg beim Song Contest in ihr Heimatland Schweden holen konnte:

Sämtliche Sieger (Gewinner) des Eurovision Song Contest bzw. Concours oder Grand Prix Eurovision de la Chanson:

57. ESC 2012 Eurovision Song Contest (Baku, Aserbaidschan)
Schweden: Euphoria – Loreen

56. ESC 2011 Eurovision Song Contest (Düsseldorf, Deutschland)
Aserbaidschan: Running Scared – Ell & Nikki

55. ESC 2010 Eurovison Song Contest (Oslo, Norwegen)
Deutschland: Satellite – Lena (Mehr über den Sieg von Lena Meyer-Landrut)

54. ESC 2009 Eurovision Song Contest (Moskau, Russland)
Norwegen: Fairytale – Alexander Rybak

53. ESC 2008 Eurovision Song Contest (Belgrad, Serbien)
Russland: Believe – Dima Bilan

52. ESC 2007 Eurovision Song Contest (Helsinki, Finnland)
Serbien: Molitva – Marija Šerifovi?

51. ESC 2006 Eurovision Song Contest (Athen, Griechenland)
Finnland: Hard Rock Hallelujah – Lordi

50. ESC 2005 Eurovision Song Contest (Kiew, Ukraine)
Griechenland: My Number One – Elena Paparizou

49. ESC 2004 Eurovision Song Contest (Istanbul, Türkei)
Ukraine: Wild dances – Ruslana

48. ESC 2003 Eurovision Song Contest (Riga, Lettland)
Türkei: Everyway that I can – Sertab Erener

47. ESC 2002 Eurovision Song Contest (Tallinn, Estland)
Lettland: I wanna – Marie N

46. ESC 2001 Eurovision Song Contest (Kopenhagen, Dänemark)
Estland: Everybody – Tanel Padar & Dave Benton

45. ESC 2000 Eurovision Song Contest (Stockholm, Schweden)
Dänemark: Fly on the wings of love – Olsen Brothers

44. ESC 1999 Eurovision Song Contest (Jerusalem, Israel)
Schweden: Take me to your heaven C- harlotte Nilsson

43. ESC 1998 Eurovision Song Contest (Birmingham, Großbritannien)
Israel: Diva – Dana International

42. ESC 1997 Eurovision Song Contest (Dublin, Irland)
Großbritannien: Love shine a light – Katrina and the Waves

41. ESC 1996 Eurovision Song Contest (Oslo, Norwegen)
Irland: The voice – Eimear Quinn

40. ESC 1995 Eurovision Song Contest (Dublin, Irland)
Norwegen: Nocturne – Secret Garden

39. ESC 1994 Eurovision Song Contest (Dublin, Irland)
Irland: Rock’n Roll kids – Paul Harrington / Charlie McGettigan

38. ESC 1993 Eurovision Song Contest (Millstreet, Irland)
Irland: In your eyes – Niamh Kavanagh

37. ESC 1992 Eurovision Song Contest (Malmö, Schweden)
Irland: Why me – Linda Martin

36. ESC 1991 Concorso Eurovisione della Canzone (Rom, Italien)
Schweden: Fångad av en stormvind – Carola

35. ESC 1990 Eurovision Song Contest (Zagreb, Jugoslawien)
Italien: Insieme 1992 – Toto Cutugno

34. ESC 1989 Concours Eurovision de la Chanson (Lausanne, Schweiz)
Jugoslawien: Rock me – Riva

33. ESC 1988 Eurovision Song Contest (Dublin, Irland)
Schweiz: Ne partez pas sans moi – Céline Dion

32. ESC 1987 Concours Eurovision de la Chanson (Brüssel, Belgien)
Irland: Hold me now – Johnny Logan

31. ESC 1986 Eurovision Song Contest (Bergen, Norwegen)
Belgien: J’aime la vie – Sandra Kim

30. ESC 1985 Eurovision Song Contest (Göteborg, Schweden)
Norwegen: La det swinge – Bobbysocks

29. ESC 1984 Concours Eurovision de la Chanson (Luxemburg, Luxemburg)
Schweden: Diggi-loo diggi-ley – Herreys

28. ESC 1983 Eurovision Song Contest (München, Deutschland)
Luxemburg: Si la vie est cadeau – Corinne Hermès

27. ESC 1982 Eurovision Song Contest (Harrogate, Großbritannien)
Deutschland: Ein bißchen Frieden – Nicole

26. ESC 1981 Eurovision Song Contest (Dublin, Irland)
Großbritannien: Making your mind up – Bucks Fizz

25. ESC 1980 Eurovisie Songfestival (Den Haag, Niederlande)
Irland: What’s another year – Johnny Logan

24. ESC 1979 Eurovision Song Contest (Jerusalem, Israel)
Israel: Hallelujah – Gali Atari & Milk and Honey

23. ESC 1978 Concours Eurovision de la Chanson (Paris, Frankreich)
Israel: A-Ba-Ni-Bi – Yizhar Cohen & Alpha Beta

22. ESC 1977 Eurovision Song Contest (London, Großbritannien)
Frankreich: L’oiseau et l’enfant – Marie Myriam

21. ESC 1976 Eurovisie Songfestival (Den Haag, Niederlande)
Großbritannien: Save your kisses for me – Brotherhood of Man

20. ESC 1975 Eurovision Song Contest (Stockholm, Schweden)
Niederlande: Ding-a-dong – Teach-In

19. ESC 1974 Eurovision Song Contest (Brighton, Großbritannien)
Schweden: Waterloo – ABBA

18. ESC 1973 Concours Eurovision de la Chanson (Luxemburg, Luxemburg)
Luxemburg: Tu te reconnaitras – Anne-Marie David

17. ESC 1972 Eurovision Song Contest (Edinburgh, Großbritannien)
Luxemburg: Apres toi – Vicky Leandros

16. ESC 1971 Eurovision Song Contest (Dublin, Irland)
Monaco: Un banc, un arbre, une rue – Séverine

15. ESC 1970 Eurovisie Songfestival (Amsterdam, Niederlande)
Irland: All kinds of everything – Dana

14. ESC 1969 Gran Premio de la Canción de Eurovision (Madrid, Spanien)
INSGESAMT VIER SIEGER:
Spanien: Vivo cantando – Salomé
Frankreich: Un jour, un enfant – Frida Boccara
Niederlande: De troubadour – Lenny Kuhr
Großbritannien: Boom bang a bang – Lulu

13. ESC 1968 Eurovision Song Contest (London, Großbritannien)
Spanien: La, la, la … – Massiel

12. ESC 1967 Grand Prix de la Chanson (Wien, Österreich)
Großbritannien: Puppet on a string – Sandie Shaw

11. ESC 1966 Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne (Luxemburg, Luxemburg)
Österreich: Merci Cherie – Udo Jürgens

10. ESC 1965 Gran Premio Eurovisione della Canzone (Neapel, Italien)
Luxemburg: Poupee de cire, poupee de son – France Gall

09. ESC 1964 Grand Prix Eurovision (Kopenhagen, Dänemark)
Italien: Non ho l’età – Gigliola Cinquetti

08. ESC 1963 Eurovision Song Contest (London, Großbritannien)
Dänemark: Dansevise – Grethe & Jørgen Ingmann

07. ESC 1962 Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne (Luxemburg, Luxemburg)
Frankreich: Un premier amour – Isabelle Aubret

06. ESC 1961 Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne (Cannes, Frankreich)
Luxemburg: Nous les amoureux – Jean-Claude Pascal

05. ESC 1960 Eurovision Song Contest (London, Großbritannien)
Frankreich: Tom Pillibi – Jacqueline Boyer

04. ESC 1959 Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne (Cannes, Frankreich)
Niederlande: Een beetje T- eddy Scholten

03. ESC 1958 Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne (Hilversum, Niederlande)
Frankreich: Dors mon amour – André Claveau

02. ESC 1957 Grand Prix Eurovision (Frankfurt am Main, Deutschland)
Niederlande: Net als toen – Corry Brokken

01. ESC 1956 Gran Premio Eurovisione della Canzone Europea (Lugano, Schweiz)
Schweiz: Refrain – Lys Assia

Musik zum Song Contest:
Bereits vor der Austragung des Eurovision Song Contest ist normalerweise eine Doppel-CD bzw. eine MP3-Compilation mit allen 43 Teilnehmer-Songs erschienen (erhältlich bei Amazon.de & .at). Hier z.B. das Tracklisting für 2011:

Eurovision Song Contest 2011 – Disc 1:
01 Feel The Passion (Eurovision 2011 – Albania) – Aurela Gaçe
02 Boom-Boom (Eurovision 2011 – Armenia) – Emmy
03 The Secret Is Love (Eurovision 2011 – Austria) – Nadine Beiler
04 Running Scared (Eurovision 2011 – Azerbaijan) – Ell/Nikki
05 Love in Rewind (Eurovision 2011 – Bosnia & Her – Dino Merlin
06 With Love Baby (Eurovision 2011 – Belgium) – Witloof Bay
07 Na Inat (Eurovision 2011 – Bulgaria) – Poli Genova
08 I Love Belarus (Eurovision 2011 – Belarus) – Anastasiya Vinnikova
09 In Love For A While (Eurovision 2011 – Switzerland – Anna Rossinelli
10 San Angelos S’Agapisa (Eurovision 2011 – Cyprus) – Christos Mylordos
11 Taken By A Stranger (Eurovision 2011 – Germany) – Lena
12 New Tomorrow (Eurovision 2011 – Denmark) – A Friend In London
13 Rockefeller Street (Eurovision 2011 – Estonia) – Getter Jaani
14 Que Me Quiten Lo Bailao – They Can’t Take The Fun – Lucía Pérez
15 Da Da Dam (Eurovision 2011 – Finland) – Paradise Oskar
16 Sognu (Eurovision 2011 – France) – Amaury Vassili
17 I Can (Eurovision 2011 – United Kingdom) – Blue
18 One More Day (Eurovision 2011 – Georgia) – Eldrine
19 Watch My Dance – Loukas Giorkas/Stereo Mike
20 Celebrate (Eurovision 2011 – Croatia) – Daria
21 What About My Dreams? (Eurovision 2011 – Hungary) – Kati Wolf

Eurovision Song Contest 2011 – Disc 2:
01 Lipstick (Eurovision 2011 – Ireland) – Jedward
02 Ding Dong (Eurovision 2011 – Israel) – Dana International
03 Coming Home (Eurovision 2011 – Iceland) – Sjonni’s Friends
04 Madness Of Love (Eurovision 2011 – Italy) – Raphael Gualazzi
05 C’est Ma Vie (Eurovision 2011 – Lithuania) – Evelina Sasenko
06 Angel In Disguise (Eurovision 2011 – Latvia) – Musiqq
07 So Lucky (Eurovision 2011 – Moldova) – Zdob si Zdub
08 Rusinka (Eurovision 2011 – F.Y.R. Macedonia) – Vlatko Ilievski
09 One Life (Eurovision 2011 – Malta) – Glen Vella
10 Never Alone (Eurovision 2011 – The Netherlands) – 3JS
11 Haba Haba (Eurovision 2011 – Norway) – Stella Mwangi
12 Jestem (Eurovision 2011 – Poland) – Magdalena Tul
13 A Luta é Alegria (Eurovision 2011 – Portugal) – Homens da Luta
14 Change (Eurovision 2011 – Romania) – Hotel FM
15 Caroban (Eurovision 2011 – Serbia) – Nina
16 Get You (Eurovision 2011 – Russia) – Alexej Vorobjov
17 Popular (Eurovision 2011 – Sweden) – Eric Saade
18 No One (Eurovision 2011 – Slovenia) – Maja Keuc
19 I Am Still Alive (Eurovision 2011 – Slovakia) – TWiiNS
20 Stand By (Eurovision 2011 – San Marino) – Senit
21 Live It Up (Eurovision 2011 – Turkey) – Yüksek Sadakat
22 Angel (Eurovision 2011 – Ukraine) – Mika Newton

 

Unser Tipp: Alle weiteren Informationen, sämtliche Hintergründe und Fakten zum Song Contest finden Sie bei Wikipedia!

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